Die nächste Verspätung: Nach Informationen aus Bahn- und Projektpartnerkreisen soll der Tiefbahnhof Stuttgart 21 nun auch im Jahr 2026 nicht in Betrieb gehen. Damit wird eines der teuersten und politisch umstrittensten Infrastrukturprojekte Deutschlands erneut zum Sinnbild für ein Land, das nichts auf die Reihe kriegt – dabei aber Milliarden verpulvert. Die Bahn hatte eigentlich angekündigt, zumindest teilweise im kommenden Jahr eröffnen zu wollen – Fernverkehr rein in den Tiefbahnhof, ein Teil des Regionalverkehrs auch, der Rest sollte bis Juli 2027 im alten Kopfbahnhof enden. Ein Übergangsmodus, der schon damals anmutete wie ein Kompromiss aus Notwehr. Doch nun sind auch diese Pläne offenbar Makulatur. Technische Probleme bei der Digitalisierung, Schwierigkeiten beim Bau, Verzögerungen bei der Anbindung der neuen Infrastruktur: Die Gründe, die aus Bahnkreisen zu hören sind, wirken typisch deutsch. Stuttgart 21 wird mehr und mehr zum Symbol einer Bananenrepublik, die moderne Großprojekte zwar großkotzig ankündigt, aber dann an der Realität (oder der eigenen Unfähigkeit?) scheitert. Das Projekt läuft seit 2010, die Finanzierung wurde schon 2009 vereinbart, damals mit dem Ziel, 2019 eröffnen zu können. Daraus wurde bekanntlich nichts. Geologisch anspruchsvoller Untergrund, geänderte Gesetze, immer neue Auflagen, langwierige Genehmigungsverfahren, Klagen, blablabla. Der Bürger steht daneben und fragt sich, warum im besten Deutschland aller Zeit, der einstigen Nation der Dichter und Denker, selbst banalste Planungsschritte zu bürokratischen Endloslabyrinthen werden, in denen Milliarden von Euro ( bei Stuttgart 21 sind es inzwischen 11,3!) versacken. Deutschland gerät mit seinen teuren Dauerbaustellen zunehmend ins internationale Abseits. Während andere Staaten ihre Infrastruktur modernisieren, Hochgeschwindigkeitssysteme ausbauen und effizient das abarbeiten, was versprochen wurde, tritt die Buntenrepublik auf der Stelle. Stuttgart 21 als vermeintliches Leuchtturmprojekt wird das nächste Mahnmal der Selbstblockade und Inkompetenz. Mit jeder neuen Verzögerung wird deutlicher: Dieses Land scheint die Fähigkeit, Großes zu bauen, längst verloren zu haben.
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