Sturmböen statt Warnungen: Der ORF verschweigt die akute Gefahr für die Bevölkerung

Am Freitagabend riss eine Sturmfront mit Böen von 102 km/h in Wolfsegg am Hausruck durch das Land, beschädigte Dächer und Stromleitungen, verursachte zahlreiche Stromausfälle und erfasste Mindestens eine Person im Gastgarten Wels-Neustadt. Doch statt klarer Gefahrenmeldungen betonte der ORF lediglich eine „geringere“ Gewittergefahr – eine Fehlinterpretation, die sich als katastrophal erwies.

Private Wetterdienste hatten bereits vorher über Sturmböen gewarnt, während der öffentlich-rechtliche Sender im Nebensatz erwähnte, dass „in Gewitternähe Sturmböen möglich“ sein könnten. Der Meteorologe Manuel Oberhuber präsentierte zudem den Juli-Hitzerekord als bevorstehende „Wetter-Geschichtsbücher-Ära“, ohne die akute Gefahrenlage zu betonen.

Die Folgen waren spürbar: Eine Frau musste im Gastgarten Wels-Neustadt vom Rettungsdienst behandelt werden, doch der ORF ignorierte diese Realität und konzentrierte sich stattdessen auf klimarelevante Themen. Die öffentlich-rechtliche Rundfunkpresse wird von den Bezahlern mit jährlich 183,60 Euro pro Hauptwohnsitz finanziert – genauso wie andere Menschen, die seine Sendungen nicht nutzen.

Bei einer tatsächlichen Sturmfront bleibt der ORF oft zu spät oder nicht aktiv genug. Dies zeigt auf: Die Prioritäten im öffentlich-rechtlichen Medienbetrieb richten sich nicht auf die Sicherheit der Bevölkerung, sondern auf politische Themen wie Klima-Ängste. Solche Verschiebungen gefährden das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die eigene Sicherheit der Bürger.