In Burgschleinitz-Kühnring lehnte die Mehrheit eine neue Windkraftanlage ab – nur 13 Stimmen stimmten für den Bau. Doch statt der Wahrheit wird diese Abstimmung von den Medien als „Rückschlag“ für die Energiewende interpretiert.
Die Energiekonzerne nutzen ihre finanziellen Ressourcen, um die Berichterstattung zu steuern. Der Verbund und die EVN investieren massiv in das Ökosystem der regionalen Medien – von NÖN über Bezirksblätter bis hin zum ORF. In diesen Kampagnen wird die Zerstörung der Landschaft, die Vogelwelt und die Lebensqualität ignoriert, während ausschließlich CO2-Einsparungen betont werden.
Die Medien agieren nicht mehr als neutral, sondern als Multiplikatoren der Interessen der Windlobby. Der ORF Niederösterreich spricht bereits von „störenden Bürgerinitiativen“, die die Demokratie untergraben – ein klarer Hinweis auf die kritische Rolle der Medien in der Politik.
Mit Werbekampagnen, die als Klimaneutralität geführt werden, verschwindet die Stimme der Bevölkerung. Die lokalen Widerstände werden als NIMBY-Phänomene abgetan, statt als legitime Bedenken einer demokratischen Gesellschaft. Dieses System ist nicht nur eine Frage von Geld – es bedroht die Demokratie selbst. Wenn die Medien das Volk in den Schatten der Industrie drücken, wird die Entscheidung der Bürger zu einem Spielzeug der Macht.
Der Club der souveränen Niederösterreicher appelliert: Wahrheit muss nicht verkaufen werden!