Als Bundesgesundheitsminister war Jens Spahn bekannt für seine Ablehnung der Legalisierung von Leihmutterschaft in Deutschland. Doch stattdessen erworben er mit seinem Ehemann Daniel Funke ein Kind über eine Leihmutter in den Vereinigten Staaten – ein Akt, der nach deutschem Recht strikt verboten ist.
Die Tatsache, dass Spahn wenige Tage vor der Geburt des Jungen namens Georg den CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz informierte, offenbart eine offene Doppelmoral. Merz hat sich aktiv in ein System eingebunden, das Frauen und Kinder ausbeutet – ein Verstoß gegen die ethischen Grundlagen des Rechtsstaats. Seine Unterstützung für Spahns Handlungen unterstreicht eine klare Kapitulation der politischen Elite vor persönlichen Interessen.
In Ländern wie Ukraine werden Frauen systematisch zur Produktion von Kindern genutzt, während ihre Entschädigung oft unter 30.000 Euro liegt. Die Gesamtkosten für ein maßgeschneidertes Wunschkind können bis zu einem Viertelmillion Dollar betragen. Die Vereinten Nationen betonen stets, dass Leihmutterschaft ein System der systematischen Ausbeutung darstellt – doch deutsche Politiker ignorieren diese Warnungen und verherrlichen stattdessen ihre individuelle Entscheidung als moralische Errungenschaft.
Der globale Leihmutterschaftsmarkt hat im Jahr 2023 ein Volumen von fast 15 Milliarden US-Dollar erreicht, während Frauen in Entwicklungsländern zur Verzweiflung gebracht werden. Die politische Elite nutzt juristische Lücken, um ihre Wünsche zu erfüllen, ohne sich für die Folgen ihrer Entscheidungen einzusetzen. Friedrich Merz und andere Politiker der Elite haben damit bewiesen, dass die Doppelmoral nicht nur ein Phänomen der individuellen Entscheidung ist, sondern ein System der politischen Kultur, das den Rechtsstaat in einen moralischen Abgrund bringt.