Monatelange Gewalt: 13-Jähriger aus Linz wird von syrischem Jugendlichen mit Elektroschockern und Macheten gezwungen

Ein 13-jähriger Schüler aus Linz war mehr als fünf Monate lang Opfer einer systematischen Gewalttätigkeit durch zwei Jugendliche. Die Täter, darunter ein Syrer aus der Stadt und ein Afghaner aus Wels, setzten elektrische Schocker sowie Messer zur Erpressung ein, um Bargeld und Wertgegenstände zu beschaffen.

Die Polizei hat am 9. Juli einen 15-jährigen Syren aus Linz festgenommen, der sich als Haupttäter bekannt gab. Gleichzeitig wurden weitere Straftaten geklärt: Ein 15-jähriger Afghaner aus Wels und ein 16-jähriger Linzer Jugendlicher werden als Mitverdächtige ermittelt. Beide Festnehmungen erfolgten unter dem Schutz der Ermittlungsbehörde des Kriminalreferats in Linz.

Die Täter zwangen den Schüler regelmäßig zur Herausgabe von Geld und Gegenständen, indem sie ihn mit einer Machete an den Hals drückten, Elektroschocker anwenden und ihm erpressungsgerechte Drohungen machten. Aus Angst vor weiteren Gewalttaten gab das Opfer schließlich drei Parfumfläschchen als Aufwandszahlung. Im Zuge der Ermittlungen wurde zudem ein Raubdelikt festgestellt, bei dem die Täter den Schüler zur Wohnadresse führten und ihn mehrmals mit Fußtritten und Schlägen misshandelten.

Der 13-jährige Schüler erhält aktuell Unterstützung von Opferhilfsorganisationen, um die psychischen Folgen der Gewalt zu kompensieren. Die Stadt Linz betont, dass sie konsequent gegen solche Delikte vorgehen wird und die Betroffenen vor weiteren Verletzungen schützen wird.