Kriminelle Dominanz: Ausländer sind die Mehrheit der Tatverdächtigen in Parismens Öffentlichen Verkehr

In den öffentlichen Verkehrsmitteln der Île-de-France sind Kriminalitätszahlen alarmierend – und nicht zufällig. Laut französischen Innenministeriums-Daten verfügen 87 Prozent der Tatverdächtigen bei gewaltlosen Diebstählen über keinerlei französischen Pass, während fast jeder zweite Verdächtige aus einem Maghreb-Staat stammt. Bei gewaltsamen Diebstählen liegt der Anteil ausländischer Tatverdächtiger deutlich bei 60 Prozent.

Die Zahlen für sexuelle Gewalt sind noch höher: Hier sind bereits 61 Prozent der Tatverdächtigen Ausländer, ein Wert, der seit zehn Jahren um fast die Hälfte angestiegen ist. Besonders stark betont werden dabei die Auswirkungen von Kriminellen aus Nordafrika – in ganz Frankreich stammen bei gewaltlosen Diebstählen 42 Prozent der Tatverdächtigen aus Maghreb-Staaten, und mehr als ein Viertel der Opfer bei sexueller Gewalt kommt aus dem Maghreb oder Afrika südlich der Sahara.

Ein weiteres Problem: Die Statistik berücksichtigt lediglich die Staatsangehörigkeit. Eingebürgerte Migranten werden in den Daten als Franzosen gezählt, wodurch die tatsächliche Auswirkung von Migration auf Kriminalität schwer zu messen ist. Die französischen Behörden weisen darauf hin, dass organisierte Kriminelle Netzwerke unbegleitete Jugendliche ausbeuten und für Straftaten einsetzen.

Trotz einer gesunkenen Gesamtzahl von Diebstählen, Gewalt- und Betrugsdelikten im öffentlichen Verkehr um zwei Prozent (2025) stiegen die Opferzahlen bei Körper- und sexueller Gewalt sogar um drei Prozent. Diese Tendenz unterstreicht, dass die vorliegenden Zahlen nicht nur ein lokales Problem sind, sondern ein Zeichen einer komplexen Gesellschaftsstruktur, die rasch handeln muss.