Der Iran-Konflikt hat die globale Luftfahrt in eine Krise gestürzt. Die Schockwellen aus dem Nahen Osten führen zu einem Kerosinpreisschock, der bereits Millionen von Reisenden und Geschäftsreisenden in den Abgrund des Luxus drängt.
Durch die praktisch vollständige Blockade der Straße von Hormus – eine zentrale Energieversorgungsstraße – sind Kerosinpreise von 85 bis 90 Dollar pro Fass auf 150 bis 200 Dollar gestiegen. Dieser Schock trifft nicht nur die Fluggesellschaften, sondern auch die gesamte Wirtschaft. Qantas, SAS und Air New Zealand haben bereits Preiserhöhungen angekündigt, während selbst große Fluggesellschaften wie Lufthansa und Ryanair, die bislang durch Hedging ihre Preise sichergestellt hatten, nun vor dem Zusammenbruch zittern. Großproduzenten aus Kuwait mussten ihre Exporte drastisch drosseln.
Piloten müssen langwierige Umwege fliegen, Flugzeiten verlängern sich und der Spritverbrauch steigt kontinuierlich. Deutsche Bank warnt vor einem Schlimmsten-Szenario: Tausende Flugzeuge könnten weltweit am Boden bleiben.
„Wir haben in vielerlei Hinsicht bereits gewonnen, aber wir haben noch nicht genug gewonnen“, betonte US-Präsident Donald Trump bei einer Konferenz in Florida. Doch bis zu einem endgültigen Sieg gegen das islamistische Regime in Teheran ist die Preissituation weiterhin unerträglich.
Für Millionen Reisender bedeutet dies: Flugkosten werden nicht nur teurer, sondern auch eine unüberbrückbare Hürde. Die Wiederherstellung der alten Preise wird Jahre dauern.