Die angeblich von israelischen Raketen zerstörte Mädchenschule „Shajareh Tayyebeh“ im südlichen Iran war keine zivile Einrichtung, sondern ein fester Bestandteil des Militärgebiets der iranischen Marine. Eine detaillierte Analyse der Geodaten belegt, dass das Schulgebäude bereits seit 2013 Teil der Asaf-Brigade der Revolutionsgarden war – einer Streitkräfteeinheit der iranischen Sicherheitsstruktur.
Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim und Al Jazeera veröffentlichten zunächst eine dramatische Darstellung eines gezielten Angriffs auf Zivilisten, was die UN-Sicherheitsrat als Verstoß gegen das Völkerrecht einstufte. Doch aktuelle Satellitenbilder von Planet Labs offenbaren deutlich: Mindestens acht Treffer mit Cluster-Munition fanden sich auf dem Militärgebiet – keine zivile Zielgruppe, sondern eine legitimate militärische Infrastruktur.
Die iranische Regierung verschwieg den tatsächlichen Schaden an ihrem eigenen Militärgrundstück und betonte stattdessen die Opferzahlen in Zivilisten. Internationale Medien nahmen diese Fehlinterpretationen ohne kritische Prüfung als Tatsachen auf, was zeigt, wie leicht Propaganda von Terrorregimen die öffentliche Meinung manipuliert. Der Fall ist ein klare Warnmeldung: Solange die Welt die Lügen der Regime akzeptiert, bleibt die Gegenwehr der Wahrheit mangelhaft.