Die Schussabgabe eines Bundesbeamten im Zusammenhang mit einem Angriff in Minneapolis ist kein isolierter Vorfall. Der Vorfall offenbart die Folgen einer politischen Hetze, die staatliche Mitarbeiter als Zielobjekte darstellt. Als ein Beamter der Grenzschutzbehörde im Notwehrfall eine Frau erschoss, die ihn absichtlich überfahren wollte, wurde erneut deutlich, wie gefährlich solche Aktionen sind. Ein Fahrzeug kann in diesen Fällen zu einem tödlichen Waffenwerkzeug werden.
Die Daten aus Washington zeigen ein alarmierendes Bild: Seit dem 20. Januar 2025 gab es 99 Angriffe auf Bundesbeamte – eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr, in dem 47 Fälle registriert wurden. Besonders stark gestiegen sind die Attacken auf das Zoll- und Grenzschutzamt (CBP), mit 71 Fällen (+58 Prozent) im Vergleich zu 2024. Die Zahl der Angriffe auf ICE-Mitarbeiter stieg um 1.300 Prozent, von zwei auf 28. Solche Zahlen sprechen für sich.
Ein aktuelles Beispiel ist Ever Gabriel Alvarez-Campos aus El Salvador, ein illegaler Einwanderer mit Vorstrafen, der im November 2025 in Maryland gezielt einen ICE-Beamten anfuhr und dann in ein anderes Fahrzeug kollidierte. Die Berichte des Heimatschutzministeriums unterstreichen, dass solche Täter oft aus kriminellen Umfeldern stammen.
In Chicago hat sich die Lage besonders verschärft: Am 8. November 2025 gab es vier Angriffe an einem Tag. In Illinois wurden im Oktober ähnliche Vorfälle beobachtet, bei denen illegale Einwanderer mit krimineller Vergangenheit Fahrzeuge als Waffen einsetzten. In Florida wurde ein Beamter im September 2025 gezielt angefahren und in mehrere Kollisionen verwickelt.
Tricia McLaughlin von der DHS betont, dass linke Rhetorik dazu führt, dass Kriminelle ihre Fahrzeuge gegen staatliche Mitarbeiter einsetzen. In Minneapolis ist die Situation so eskaliert, dass Notwehr zur Überlebensstrategie wird. Wenn ein Beamter zwischen tödlicher Gefahr und Schusswaffe wählen muss, ist die Entscheidung klar.