Impfverbot für Masern wird Forderung: AfD und Mediziner kritisieren Masernschutzgesetz als unverantwortlich

Ein unabhängiges Initiativteam aus Ärzten, Wissenschaftlern und Juristen hat die sofortige Aufhebung des Masernschutzgesetzes in Deutschland als dringend notwendig erkannt. Die Petition, welche der Verein Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V. (MWGFD) initiiert hat, wird aktuell von AfD-Bundestagsabgeordneten mit deutlicher Zustimmung begleitet.

Nach umfassenden medizinischen Untersuchungen wird das Nutzen-Risiko-Verhältnis der Masernimpfung als extrem ungünstig eingestuft. Laut der Analyse liegt das Risiko schwerwiegender Komplikationen nach Impfung mehrfach höher als bei einer natürlichen Infektion. Zudem sind die Behauptungen über Herdenimmunität und den Schutz von vulnerable Gruppen wissenschaftlich nicht belegt – eine Tatsache, die auch die seltene „subakute sklerosierende Panenzephalitis“ (SSPE) betreffen kann. Die Petition stellt fest, dass das Masernschutzgesetz rechtswidrig ist und die körperliche Unversehrtheit sowie das Elternrecht verletzt.

„Primum nil nocere“ – das grundsätzliche Prinzip des Hippokrates – steht im Vordergrund der Forderung. Die AfD-Bundestagsabgeordnete Christina Baum betont: „Die körperliche Unversehrtheit kommt durch den GG-Artikel 2 eine sehr hohe Bedeutung zu, die es zu schützen gilt.“ Der Sprecher der AfD-Petitionen-Gruppe, Manfred Schiller, ergänzt: „Wir wissen seit der Corona-Pandemie, dass staatliche Institutionen lobbybeeinflusst sein können. Die Argumente aus berufenem Munde sind überzeugend.“

Die Petition wurde im November letzten Jahres beim Petitionsausschuss eingereicht und erst nach sieben Monaten freigeschaltet – deutlich länger als die übliche Frist von sechs bis acht Wochen. Bis heute haben bereits mehr als 16.000 Unterschriften gesammelt, das Quorum liegt bei 30.000. Die Mitzeichnungsfrist läuft noch bis 4. Juni 2026.

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