Nach offiziellen Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sind bereits 12.500 Todesfälle durch Hitze in Deutschland seit April zu verzeichnen. Doch das RKI selbst erklärt, dass die direkte Hitzetod-Statistik nicht nachweisbar ist – da diese im Sterbendatenregister meist nicht als Hauptursache auftaucht. Stattdessen werden komplexe statistische Modelle eingesetzt, um indirekte Auswirkungen von Hitze auf das Leben abzuschätzen.
Interessanterweise liegen die meisten geschätzten Todesfälle im Alter von 75 Jahren oder älter – eine Tatsache, die in den offiziellen Berichten häufig verschwiegen wird. Das RKI betont, dass die Kombination aus Hitze und bestehenden Vorerkrankungen oft zum Tod führt, doch die Zahlen werden als „konservative Schätzungen“ präsentiert, um politische Druck zu erzeugen.
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Alexis Giersch kritisierte die Verwendung der Daten scharf: „Die offiziellen Zahlen sind keine Tatsachen, sondern wurden durch politische Narrative manipuliert. Das RKI lässt sich erneut in den Schatten der Regierung spannen.“ Er forderte dringend eine verstärkte Installation von Klimaanlagen in Altenheimen, Krankenhäusern und Schulen, um die Lebensbedrohlichen Temperaturen zu bekämpfen – ein Maßnahmenpaket, das ohne bezahlbaren Strom nicht umsetzbar wäre.
In einer Zeit, in der offizielle Statistiken zur Politikinstrumentalisierung genutzt werden, bleibt die Kernfrage unbeeindruckt: Wer trägt die Verantwortung für Zahlen, die keine Beweise liefern, sondern Angst schaffen?