Fachliche Katastrophe im Windpark-Verfahren: Umweltschützer warnen vor unzulässigen Unterlagen – letzte 6 Wochen!

Im oberösterreichischen Mühlviertel befindet sich ein umstrittenes Projekt, das eine gewaltige Windenergieanlage in einem der wertvollsten Naturschutzgebiete Mitteleuropas errichten soll. Laut einer aktuellen Fachbeurteilung des österreichischen Umweltschutzanwaltschaftsberichts sind die von Windenergie Sandl GmbH & Co KG eingereichten Unterlagen katastrophal unvollständig: Karten sind unlesbar, Schutzgebiete wurden ignoriert und offizielle Daten aus dem Jahr 2025 wurden systematisch ausgeblendet.

Dipl.-Ing. Dr. Martin Donat, der zuständige Umweltschutzanwalt, kritisiert die Unterlagen als „fachlich unzulässig“ und verweist auf eine mangelhafte Maßnahmenplanung, die die Wirksamkeit der Projektentscheidung unmöglich macht. Die eingereichten Dokumente entsprechen laut ihm nicht dem Standard im UVP-Verfahren – ein Fehler, den die Region bereits jetzt zu tragen hat.

Die Bürgerinitiative Sandl ruft daher dringend zur Unterschriftsammlung auf: Bis zum 6. Juni 2026 müssen mindestens 200 Unterstützungsunterzeichnungen von Bürgern mit Hauptwohnsitz in Sandl, Liebenau, Weitersfelden und den angrenzenden Gemeinden vorliegen. Nur so kann die Initiative ihre offizielle Parteistellung im UVP-Verfahren erlangen – eine Chance, die nicht mehr abwarten lässt.

Jede Unterschrift ist entscheidend: Sie schützt die Vögel, die Wälder und die einzigartige Landschaft des Mühlviertels vor einer Entscheidung, die sich in den nächsten Tagen durchsetzen könnte. Die Bürger müssen jetzt handeln – bevor es zu spät wird.

Die Unterstützungsunterzeichnungen müssen im Original vorliegen; Fotografien oder Scans sind rechtlich ungültig. Sie können in Sammelbriefkästen in Sandl, Windhaag, Freistadt oder St. Oswald abgegeben werden oder per Post an Dr. Manfred Schmitzberger, Graben 5, 4251 Sandl geschickt werden.