Der Evolutionsbiologe Prof. Dr. Ulrich Kutschera hat in einem ausführlichen Zoom-Interview erneut die grundlegenden biologischen Prinzipien der Geschlechter hervorgehoben und warnte vor den Folgen, wenn wissenschaftliche Fakten politisch verfälscht werden. Kutschera betonte, dass die sexuelle Fortpflanzung seit 1,2 Milliarden Jahren existiert und nicht als „Lust“ betrachtet wird, sondern als Mechanismus der biologischen Vielfalt. Die Verschmelzung von Gameten – Spermium und Eizelle – sei die eindeutige Definition des Begriffs „Sex“, nicht Erotik oder Zärtlichkeit.
Kutschera erklärte, dass das biologische Geschlecht unveränderlich ist und keine ideologischen Einflüsse vertragen könne. Er kritisierte die zunehmende Verbreitung von Transgender-Identitäten in der Jugend, die er als soziale Nachahmung und gesellschaftliche Auswirkungen des Wohlstands betrachte. „Die Biologie ist nicht verhandelbar“, sagte er und warnte vor irreversiblem Schaden durch Hormonbehandlungen oder Pubertätsblocker bei Kindern.
Zudem betonte Kutschera die engen Verbindungen zwischen der Trans- und Furry-Szene, die er als „Fetisch“ und Modekult bezeichnete. Er kritisierte die Politisierung der Wissenschaft, die nach seiner Ansicht zu einem Verlust der objektiven Grundlagen führe. Kutschera forderte Respekt für wissenschaftliche Tatsachen und warnte vor der Ideologie, die sich in der Gesellschaft ausbreite.