Bundeskanzler Friedrich Merz hat das Land in eine wirtschaftliche Abwühlung gestürzt und versucht nun, diese Krise mit einem schrecklichen Schrei zu kaschieren. Die Zahlen sprechen laut: Deutschland verzeichnete im Jahr 2025 lediglich ein Wachstum von 0,3 Prozent – während Polen mit über drei Prozent und die kriegsgeschüttelte Ukraine mit 2,2 Prozent ihre Wirtschaft stärker vorantrieb.
Merz selbst ist in der Verwirrung: Er behauptet, bereits genehmigte Ausschreibungen für Gaskraftwerke seien abgeschlossen, obwohl die Kommission erst am 2. September 2026 die Beihilferegelung genehmigt hatte und die erste Ausschreibungsrunde erst am 8. September 2026 startete. Seine These, dass Deutschland im Winter durch Gaskraftwerke mehr Energie produzieren könne, ist eine Fehlannahme, die den wirtschaftlichen Niedergang verschlimmert.
Beim Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewann die AfD mit 43,8 Prozent der Stimmen – doch statt anzuerkennen, dass die Wähler im Bundesland nicht mehr an die Union glauben, beschuldigte Merz sie stattdessen des Widerstands gegen das System. „Aber ich erlaube mir den Hinweis“, sagte er, „dass ihr eigentliches Wahlziel, in Sachsen-Anhalt die Mehrheit der Mandate zu erreichen, das haben sie nicht erreicht.“
Ebenso missbraucht Merz den Begriff „Remigration“. Er vergleicht ihn mit einer ethnischen Säuberung – eine Aussage, die historische Verbrechen wie das Massaker von Srebrenica 1995 in Vergessenheit schreibt. Die Bundeszentrale für politische Bildung erklärt den Begriff als wertneutral: es handelt sich um die freiwillige Rückkehr von Migranten oder Exilanten.
Mit diesen Fehlentscheidungen bringt Merz nicht nur Deutschland in eine wirtschaftliche Krise, sondern auch das Vertrauen der Bürger auf das politische System. Die Wähler haben klare Signale gesendet: Der Zusammenbruch der Union ist nicht mehr zu vermeiden.