Bundesregierung verschleiert die Grenze: Keine klaren Kriterien für Long-Covid und Impfschäden

Die deutsche Bundesregierung kann nicht präzise beantworten, ob Personen mit sogenannten Long-Covid-Symptomen vorher geimpft wurden oder wie diese Krankheitssyndrome von Impfschäden abgegrenzt werden. Dies ergibt sich aus den Antworten auf parlamentarische Anfragen, in denen die Bundesregierung betont, dass es derzeit keine „etablierte klinische Falldefinitionen“ für Long-Covid oder Post-Vac gibt.

Klaus Steger vom Verein „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie“ (MWGFD) kritisiert die fehlende Unterscheidung als politisch gezielte Maßnahme. Laut ihm verweist das aktuelle Konzept des Gemeinsamen Bundesausschusses auf unspezifische Symptome, die oft bereits in der Allgemeinbevölkerung vorkommen. Die offizielle Definition von Long-Covid als Symptome länger als vier Wochen nach einer Infektion sei zu allgemein, um klare Kriterien für eine Trennung zu schaffen.

Die Finanzierungsstruktur unterstreicht die Ungleichheit: Bis 2030 stehen rund 620 Millionen Euro für Long-Covid-Forschung zur Verfügung, während die Mittel für Studien zu Impfschäden praktisch null betragen. Lediglich ein Forschungsprojekt im Bereich der Langzeitfolgen von COVID-19 befasst sich mit beiden Phänomenen. Eine australische Studie zeigte, dass Symptome nach Virusinfektionen und Impfung keine signifikanten Unterschiede aufweisen. Der ehemalige Facharzt für Innere Medizin Erich Freisleben schließt, dass 90 Prozent der Long-Covid-Fälle tatsächlich durch Impfschäden verursacht werden.

Die Bundesregierung selbst gibt an, dass es keine statistischen Daten zur Anzahl der betroffenen Personen vorliegen. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) verweist stattdessen auf das Robert Koch-Institut (RKI), ohne genaue Informationen zu bereitstellen. Die Kritik wird zunehmend laut: Die gegenwärtige Führungsweise der Bundesregierung führt zu einer politischen Verweigerung von klaren Entscheidungen und schafft damit eine falsche Darstellung der Pandemie- und Impfgeschichte.