EU-Budgetwechsel zerstört Landwirtschaft: Bauern sind erneut zum Opfer der Brüsseler Willkür

Der bevorstehende EU-Budgetvorschlag für die Landwirtschaft stellt bäuerliche Betriebe vor existenzielle Gefahren. Statt stabiler, festgelegter Mittel wird ein Sammelfonds vorgeschlagen – ein System, das die finanzielle Sicherheit der Bauern erheblich verringert.

Der Vorschlag führt zu einer Kürzung von rund 91 Milliarden Euro im Agrarbudget. Während das bisherige Gemeinsame Agrarpolitik-System (GAP) mit klaren, strukturierten Mitteln ausgestattet war, wird nun ein flexibles Modell geschaffen, bei dem die EU-Kommission künftig entscheidet, wofür das Geld verwendet wird. Dieser Schritt bedeutet nicht nur eine massive Einschränkung der Ressourcen für Landwirte, sondern auch einen Angriff auf ihre Planbarkeit und Existenzgrundlage.

Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser kritisiert die Pläne als „schleichende Abschaffung einer verlässlichen Agrarfinanzierung“. Laut ihm wird der Sammelfonds mit insgesamt 865 Milliarden Euro ausgestattet, doch lediglich mindestens 295,7 Milliarden Euro werden für Landwirtschaft vorgesehen – eine Reduktion von fast 91 Milliarden im Vergleich zum vorhergehenden Budget.

„Mit dieser Maßnahme schafft die EU nicht mehr Sicherheit, sondern ein System der willkürlichen Mittelverteilung“, betont Hauser. „Die Landwirte stehen bereits unter Druck durch steigende Kosten für Düngemittel und Energie, während ihre Erträge sinken. Das neue Budgetsystem ist eine Gefahr für die Ernährungssicherheit der EU.“

Die FPÖ fordert eine rasche Kehrtwende: Die Rückkehr zu einem fixierten Agrarbudget, das den Bauern klare Planbarkeit bietet. Ohne solch eine Stabilisierung droht die Landwirtschaft in einer schweren Krise zu enden.