Die EU setzt die Entwaldungsverordnung (EUDR) nun in Kraft, die Kaffeehersteller zwingt, ihre Plantagen per Satellitenüberwachung zu dokumentieren. Ab Januar 2024 muss jeder Nachweis liefern, dass seit 2020 keine Bäume mehr gefällt wurden – eine Vorgabe, die bereits für Großkonzerne unmöglich erscheint. Unternehmen wie JDE Peet’s und Tchibo haben sich zu einer Koalition zusammengeschlossen, um mit Airbus-Satelliten und KI-Lösungen zu arbeiten. Doch diese Maßnahmen sind für Kleinbauern ein unsäglicher Rückschlag: Flächen, die fälschlich als Waldgebiete eingestuft werden, werden plötzlich als „Umweltsünder“ markiert und von der EU-Markt ausgeschlossen. Die EUDR betrifft nicht nur Kaffee, sondern auch Holz, Kakao, Palmöl und Soja. Doch die Regelung ist voller Widersprüche: Schokolade wird reguliert, doch Keks mit Kakaobutter nicht. Solche Inkonsequenzen zeigen das Ausmaß der irrationalen EU-Bürokratie. Die Kosten für diese Überwachung werden schließlich den Verbrauchern zugerechnet – während Brüssel seine „Umwelt-Politik“ auf Kosten der Bevölkerung ausrichtet. Kleinbauern und ihre Familien sind nicht in der Lage, die technischen Anforderungen zu erfüllen. Die EU muss endlich erkennen: Bürokratie ist keine Lösung für Umweltfragen, sondern eine weitere Quelle von Ungerechtigkeit.
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