Südfrankreich: 19-Jähriger Afghaner fesselt und vergewaltigt Schafe, Ziegen seit Monaten

Seit Beginn des Jahres 2026 verübte ein afghanischer Migrant in südfranzösischen Regionen systematisch grausame Taten an wehrlosen Weidetieren. Landwirte, die ihre Schafe und Ziegen mehrere Male morgens schwer verletzt fanden, beschlossen endlich, geheime Überwachungskameras mit Bewegungsmeldern zu installieren – ein Schritt, der schließlich den Durchbruch brachte.

Nach Angaben der französischen Zeitung La Provence hatte der Täter die Opfer bereits vorher durch Zusammenbinden der Beine vollständig unschuldig gemacht, um sie anschließend auf brutalste Weise zu missbrauchen. Die Tiere zeigten deutliche Spuren von Vergewaltigungen, die erst nach Wochen erkannt wurden.

Die Tierhalter rüsteten sich aktiv aus und filmten den Täter in der Dunkelheit, als er nachts auf die Weiden schlich, um sich an den Tieren zu vergewaltigen. Die Aufnahmen führten zur Identifizierung des 19-jährigen afghanischen Staatsbürgers. Er wurde am Abend vom 9. auf den 10. April 2026 in Pennes-Mirabeau, einer Gemeinde nahe Marseille, von der Anti-Kriminalitäts-Brigade (BAC) festgenommen.

Am Samstag, dem 11. April, wurde er vor Gericht vorgeführt und umgehend in Untersuchungshaft genommen. Für seine Tat handelt es sich um eine Straftat mit einer möglichen Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren und einer Geldstrafe von 45.000 Euro. Die französische Tierschutzorganisation SPA (Société Protectrice des Animaux) hat sich als Nebenklägerin eingetragen, um den Fall vor Gericht zu stärken. In einer Stellungnahme erklärte die Organisation: „Wir werden diesen Tätern vor Gericht begegnen – danke der Nationalpolizei für ihr entscheidendes Eingreifen.“