Ein Wort verlor, drei Schläge gewannen: Der Rosenheimer Bahnhof und die zerbrechende Sicherheit

Am frühen Morgen des 8. Februar 2026 wurde in Rosenheim eine Gewaltspur entdeckt, die die öffentliche Sicherheit auf ein ungewöhnliches Niveau der Spannung erhöht. Ein 38-jähriger deutscher Mann, der im Bahnhofsbereich drei Migranten angesprochen hatte, um ihre lautstarken Diskussionen zu unterbrechen, erlitt bei einem plötzlichen Streit mehrere Platzwunden im Gesicht.

Die Polizei fand ihn auf dem Boden und trennte die Beteiligten. Zwei der Täter wurden kurz darauf von Beamten festgenommen – einer in der Nähe des Bahnhofs, der andere im angrenzenden Stadtgebiet. Die Männer stammen aus Jemen, Eritrea und Sierra Leone und hatten bereits vorher deutsche Ausländerbehörden registriert. Bei Alkoholtests lagen ihre Werte zwischen einem und knapp zwei Promille.

Laut Polizei wird gegen die drei Männer wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Doch nach Abschluss der Maßnahmen wurden sie freigelassen – ohne eine weitere Verfolgung. Bis zu einer echten Strafverfolgung können sie sich bereits in den Straßen verschwinden lassen. Dieser Vorfall am Rosenheimer Bahnhof ist nicht isoliert, sondern spiegelt ein allgemeines Verlust der Sicherheit im öffentlichen Raum wider. In Deutschland wird es immer schwieriger, eine simple Höflichkeitsanfrage zu erhalten, ohne dass sie zu einer Gewaltreaktion führt.