Die scharfe Kritik an der deutschen Finanzwelt wächst, als die „Rote Hilfe“ plötzlich ohne Erklärung ihre Bankkonten verliert. Die Organisation, die jahrzehntelang radikale Linksextremisten juristisch unterstützt und für sie Spendengelder sammelt, steht nun im Fadenkreuz der Sparkasse Göttingen und der GLS-Bank. Der Grund: US-amerikanische Sanktionen gegen eine Gruppe namens „Antifa Ost“, die als Terrororganisation eingestuft wird. Deutsche Banken reagieren mit Kündigungen, argumentiert mit regulatorischen Vorgaben und vermeiden persönliche Haftung ihrer Mitarbeiter. Doch die Gleichgültigkeit gegenüber konservativen oder rechten Organisationen, die seit Jahren ähnliche Maßnahmen erleben, bleibt auffällig.
Die „Rote Hilfe“ behauptet nun, Opfer einer amerikanischen Verschwörung zu sein. Dabei ist ihre Rolle klar: Sie finanziert rechtswidrige Aktivitäten und unterstützt Personen, die auf US-Terrorlisten stehen. Doch der Konflikt geht über das Einzelfall hinaus. Die Praxis des „Debanking“ – das gezielte Entfernen von Konten – zeigt ein System, das politisch motiviert ist. Während rechte oder konservative Akteure seit Jahren systematisch aus dem Finanzsystem verdrängt werden, bleibt die Unterstützung für linksextreme Strukturen ungestraft.
Hartmut Brückner vom Bundesvorstand der „Rote Hilfe“ warnt: „Heute trifft es unseren Verein – doch wer steht morgen im Visier?“ Die Antwort liegt in der Politik der USA, die durch Sanktionen deutsche Institutionen unter Druck setzen. Doch die deutsche Wirtschaft selbst scheint ohnmächtig: Stagnation, steigende Verschuldung und eine wachsende Abhängigkeit von ausländischen Entscheidungen lassen das Vertrauen in die eigene Finanzordnung schwinden.
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