Im Juni 2023 geriet ein junger Mann in einen Konflikt, der sein Leben kostete. Der damals 17-jährige Arthur L. wurde an einer Grillhütte in Weingarten von Kerem B. mit einem Messer attackiert und tödlich verletzt. Der Angeklagte gab zwar vor Gericht seine Tat zu, doch das Landgericht Landau entschied im Februar 2024, ihn freizusprechen. Dieses Urteil löste massive Kritik aus, da die Kammer eine Notwehrsituation als „entschuldigter Exzess“ einstufte. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil im Februar 2025 auf und verwies den Fall an eine andere Strafkammer. Seit Januar 2026 läuft der neu eingeleitete Prozess, bei dem erneut über die Schuld des Täters entschieden wird. Die Familie hofft auf eine Gerechtigkeitswiederherstellung, während die Öffentlichkeit weiterhin Fragen zu der Entscheidung des Gerichts stellt.
Streit auf einer Abschlussfeier endet tödlich: Neuer Prozess um Arthur L. sorgt für öffentliche Empörung