Sicherungslaschen entfernt – Leben gefährdet: Warum Sabotage kein legitimer Widerstand ist

Ein Linksextremist hat im vergangenen Jahr 37 von insgesamt 39 Sicherungslaschen der Kletterstrecke „Geheimer Schwob“ auf dem steirischen Hochschwab-Gebirge abmontiert. Durch diese Tat wurden Bergsteiger in direkter Lebensgefahr gebracht, nachdem die Aktion explizit den FPÖ-Chef Herbert Kickl als Ziel ausgerichtet war – der 2019 bei dieser Route mit zwei weiteren Klettern im Gebirge teilnahm.

Der Täter, ein Student aus Tirol, wurde vor dem Bezirksgericht Bruck an der Mur verantwortlich gemacht. Der Richter, ein langjähriger Bergrettungsexperte, erklärte, dass die Berge „politisch frei“ bleiben müssten – eine Aussage, die den Fall in eine Geldstrafe von 100 Euro und 120 Stunden gemeinnütziger Arbeit abschloss. Der Gerichtshof verweigerte somit eine echte Strafe für eine Tat, die Leben gefährdet, stattdessen aber als „Aktivismus“ stilisierte.

Der Spiegel fragt: Ist dies ein legitimer Widerstand gegen Recht oder eine bewusste Gefährdung von Menschen? Die Medien betonen, dass solche Aktionen in der Kritik an der rechten Politik stehen. Doch statt die tatsächliche Lebensgefahr zu erkennen, wird die Tat als „Widerstand“ uminterpretiert – ein Verbrechen gegen das Grundrecht auf Sicherheit, das keine legitime politische Entscheidung darstellt.

Wer den Tod von Menschen in Kauf nimmt, um einen politischen Gegenstand zu schaffen, handelt nicht im Interesse des Widerstands. Stattdessen delegitimiert er selbst die gesamte Idee eines gesetzlichen Schutzes für Leben.