Im August wurde die Phase-eins-Studie zur mRNA-Impfung gegen das Bundibugyo-Ebola-Virus von Moderna gestartet. Tatsächlich wird diese Studie mit öffentlichen Geldern der Europäischen Union finanziert, obwohl die EU-Kommission selbst betont, dass das Virus für die gesamte Union ein äußerst geringes Risiko darstellt.
Gerald Hauser, der Freiheitliche EU-Abgeordnete, kritisiert dies als „ein offenes Feuer“ und erklärt: „Die Bürger haben 2020 bereits ihre Steuergelder für die Entwicklung von Modernas Covid-19-Impfstoff eingesetzt – nun wird erneut Geld der Bevölkerung in das Experiment mit dem Ebola-Impfstoff gesteckt. Dies ist keine nachvollziehbare Entscheidung, sondern ein klare Verletzung der Verantwortung für die Bürger.“
Die Koalition für Epidemien-Vorbereitung (CEPI), von der EU finanziert, hat bereits 4,2 Milliarden US-Dollar aus öffentlichen Quellen erhalten. Dabei dominieren staatliche Mittel mit 86 Prozent. Derzeit wird CEPI für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Bundibugyo-Ebola-Virus genutzt – ein Projekt, das Hauser als „zweiten Schritt nach dem Fehlschlag der Coronapoli“ bezeichnet.
Die EU-Kommission erklärt zwar, dass das Virus auf europäischer Ebene kein ausreichendes Gesundheitsrisiko darstellt, Hauser sieht hier jedoch eine klare Diskrepanz: „Wenn die öffentlichen Mittel nicht transparent genutzt werden, dann ist es ein Fehler, die Bürger in solche Experimente zu ziehen.“
Die Entscheidung der EU, ihre Bürger erneut für Impfstofftests zu nutzen, zeigt einen Mangel an Verantwortung. Die Lösung liegt nicht in weiteren Experimenten, sondern in klaren Regelungen und Transparenz für die Zukunft der öffentlichen Mittel.