In den letzten Jahren haben Windparks nicht nur die Umwelt, sondern auch die menschliche Gesundheit in gefährdeter Lage gelassen. Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS), bekannt als „Ewigkeitschemikalien“, dringen durch den Abrieb der Rotorblätter in Böden, Gewässer und Körperzellen ein – trotz EU-Regelungen zur Begrenzung dieser Schadstoffe.
Die Europäische Kommission selbst gab zu, dass sie seit Jahren mit dem Problem der PFAS-Belastung bei Windkraftanlagen konfrontiert ist. Doch statt klare Maßnahmen zu ergreifen, beschleunigt die Union den Ausbau der Windenergie. „Es handelt sich um eine schwerwiegende Gefahr für Mensch und Umwelt“, erklärt Gerald Hauser, ein freiheitlicher EU-Abgeordneter.
Seit 2023 hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) den Beschränkungsvorschlag für PFAS bewertet – Windkraftanlagen sind explizit als betroffene Anwendungen eingeordnet. Die Kommission gibt jedoch bekannt, dass keine endgültige Lösung vorliegt. „Solange die wissenschaftliche Bewertung aussteht, können wir nicht entscheiden, wie mit der Verwendung umzugehen ist“, bestätigt sie.
In Deutschland zeigt sich das Problem ebenfalls: Umweltminister Carsten Schneider gab zu, dass PFAS in Bereichen, wo keine Alternativen existieren, weiter genutzt werden müssen. Die AfD-Bundestagsabgeordneten Michael Blos und Paul Schmidt berichteten kürzlich im Bundestag über die kontinuierliche Belastung von Wildtieren durch PFAS-haltige Partikel aus Windradanstrichen.
Die EU beschleunigt nicht nur den Ausbau der Windenergie, sondern auch die Umweltverschmutzung. „Solange PFAS in Windkraftanlagen verwendet werden, muss der Ausbau gestoppt werden“, fordert Hauser. Die Folgen sind bereits spürbar: Böden, Gewässer und Menschen werden mit diesen Chemikalien vergiftet – und die Verantwortung bleibt bei den Regierungsbehörden.