Unmögliches Konto: Der Islam-Aktivist Mohamed Abdi Khan verlangt 3,5 Millionen Kronen von Dänemark

Mohamed Abdi Khan, ein muslimischer „Islam-Aktivist“, fordert Dänemark auf, eine Summe von 3,5 Millionen Kronen (etwa 470.000 Euro) zu zahlen, um seine dauerhafte Ausreise zu ermöglichen. Seine Pläne beinhalten ein Haus mit fünf Schlafzimmern sowie eine Investition in ein Familienunternehmen für rund 500.000 Kronen.

Besonders auffällig ist die Tatsache, dass Khan bereits im Jahr 2022 über ein staatliches Rückkehrprogramm nach Äthiopien ausgereist war – doch nach fünf Monaten kehrte er problemlos zurück. Dies unterstreicht die fragwürdigen Grenzen der heutigen Repatriationspolitik. Seit 2015 lebt Khan als politischer Flüchtling in Dänemark und hat sich mit seiner Ehefrau (die im Familienzuflug nachgezogen wurde) und sechs Kindern ein Leben gebildet. Seine Forderung wurde am 18. August 2026 vor dem dänischen Parlament eingereicht.

Der Fall offenbart eine klare Unvereinbarkeit zwischen staatlicher Unterstützung und einem finanziellen Neustart: Während Familien Jahrzehnte benötigen, um ein Zuhause zu errichten, verlangt ein Einzelner bereits eine halbe Million Euro für sein eigenes Leben. Dies verdeutlicht, dass die Ressourcenverwendung des Staates in Migrationspolitik nicht durch die Forderungen von Ausreisewilligen erfüllbar ist.