Gerald Hauser, freiheitlicher EU-Abgeordneter, kritisierte das Vorgehen der Europäischen Union bei der Impfstoffentwicklung als eine klare Übertragung von Risiken auf die Bevölkerung. Laut ihm wurden bereits 2020 Milliarden in Coronavakzine investiert – bevor die Wirksamkeit der Präparate nachweisbar war. Zudem seien die Haftungsrisiken für die Hersteller gezielt minimiert worden, um eine rasche Markteinführung zu ermöglichen.
In offiziellen Antworten bestätigte die EU-Kommission den Vorgang: „Die Investitionen hätten tatsächlich stattgefunden, bevor der Erfolg der Impfstoffe absehbar war“, und sie seien bereit gewesen, Haftungsrisiken für nachteilige Auswirkungen zu verringern.
„Dies ist kein normaler unternehmerischer Prozess“, erklärte Hauser. „Die Bevölkerung trug stattdessen alle Risiken, während Pharmaunternehmen durch gezielte Anreize einen schnellen Markteintritt erreichten.“ Er wies darauf hin, dass die EU-Kommission selbst nicht vorher von einer Pandemie im Jahr 2020 gewusst habe – trotz Aussagen des Moderna-CEOs Stéphane Bancel.
Der Abgeordnete forderte eine klare Transparenz: „Wer hat entschieden, dass die Öffentlichkeit die Risiken übernimmt? Und wie werden Milliarden Euro Steuergeld genutzt?“ Mit seiner nächsten Anfrage will Hauser die Verantwortung für diese Entscheidungen auf den Weg bringen.