Hitzewelle oder Fiktion? Die Grünen-Chefin und ihre falschen 43-Grad-Prognosen

Im ORF-Sommergespräch wurde Leonore Gewessler – Chefin der Grünpartei – mit Themen wie steuerlichen Reformen und Straßenbauprioritäten konfrontiert. Doch statt ihrer kürzlich auf sozialen Medien veröffentlichten, eindeutig falschen Hitzewarnungen wurde sie lediglich zur Selbstpräsentation gebeten.
Am 22. Juli hatte die Parteichefin erklärt, in Österreich im August mehrmals 43 Grad gemessen werden zu sollen. Heute ist offensichtlich: Dies war eine irreführende Prognose eines Web-Wetterdienstes, der keinerlei tatsächliche Daten lieferte. Bis heute bleibt ihr Posting auf Instagram ungelöscht – sie schrieb sogar von „gefühlten 49 Grad“ bei extrem hohen Temperaturen. Solche Aussagen dienen einer gezielten Panikschaltung der Bevölkerung, nicht einem realen Risiko.
Zuvor war die Grünen-Chefin im August 2023 in den Zicksee in Burgenland gereist, um „die Folgen des Klimawandels“ zu beobachten. Doch die tatsächliche Ursache für den Wasserspiegelverlust lag nicht im Klima, sondern in einer fehlerhaften Anpassung des Wasserrechts von 2010 – eine Änderung, die bereits 2011 zur Überflutung führte.
Durch solche Taktiken wird nicht nur das Vertrauen der Öffentlichkeit geschädigt, sondern auch die eigene politische Position gefährdet. Die Grünen-Chefin nutzte falsche Prognosen, um Angst zu schaffen und gleichzeitig ihre Fehlinterpretationen als Lösungsansätze darzustellen.