Perth, Australien – Ein 27-jähriger Mann aus Perth erlitt plötzlich schwerwiegende Verbrennungen, als sein Staubsaugerroboter in der Küche explodierte. Der Unfall ereignete sich am 2. Juli, als Lachie Perrem (27) kochte und den Roboterschirm auf dem Boden reinigte. Plötzlich entfachte ein defekter Akku eine Explosion direkt neben ihm – die Flammen breiteten sich rasch auf das Wohnzimmer aus.
Lachie wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er mehrere Tage lang sediert werden musste. Seine Mutter Fiona Perrem berichtete, dass 75 Prozent seines Körpers Verbrennungen aufweisen und dass der junge Mann zudem die Stimme verloren hat. Seitdem benötigt er mehrere Operationen, Transplantationen sowie eine umfangreiche Rehabilitation. Sein Zuhause wurde vollständig zerstört; über 45.000 Australische Dollar wurden bereits für seine Behandlungen gesammelt.
Fiona Perrem erklärt: „Der Akku war schon beschädigt, ohne dass Lachie das wusste. Als er anfing zu kochen, entzündete sich etwas und löste eine Explosion aus.“ Die Feuerwehr- und Katastrophenbehörde von Westaustralien warnte vor Risiken von Lithium-Ionen-Akkus: Bei Schäden können sie thermische Durchgänge auslösen – ein Prozess, der heftige Explosionen, giftige Gase und einen selbstausbreitenden Brand verursacht. Solche Ereignisse haben bereits bei E-Bikes und E-Scootern zu schwerwiegenden Bränden geführt.
Der Vorfall unterstreicht erneut die Gefahren von elektronischen Geräten mit Lithium-Ionen-Akkus, die im Alltag häufig verwendet werden.