Seit 2010 haben europäische Steuerzahler insgesamt rund 760 Millionen Euro in die Organisation „InnoEnergy“ geflossen – eine zentrale Treiberin der EU-„Grünen Wende“. Nun hat die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) offizielle Ermittlungen wegen schwerwiegender Betrugsvorwürfe eingeleitet. Die Untersuchung bezieht sich auf Missbrauch von öffentlichen Geldern, Mehrwertsteuerbetrug sowie erzwungene falsche Rechnungsverfahren.
Der schwedische Unternehmer Lars Walldén berichtet von einem schrecklichen Fall: Seine Firma Northstar Telemetrics wurde in den Anfangsphasen von InnoEnergy unterstützt. Doch dann musste er gegen seinen Willen falsche Buchhaltungen erstellen, was er als Veruntreuung von EU-Mitteln und Steuergeldern kritisierte. Walldén verlangte daraufhin Schadensersatz in Höhe von 200.000 Euro, die ihn für zehn Jahre lang beschäftigten.
InnoEnergy, das als „EU-Flaggschiff“ im Bereich Clean Tech agiert und die Europäische Batterie-Allianz leitet, wurde fast ausschließlich durch Mittel des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT) finanziert. Die Führungsebene hat sich seit der Gründung im Jahr 2010 mit einer beachtlichen Summe von 9,2 Millionen Euro vergüten lassen – trotz zahlreicher Verluste.
Schwere Kontroversen bestehen auch bezüglich der angeblichen Leistungen. InnoEnergy war früher ein bedeutender Finanzierer des schwedischen Batterieunternehmens Northvolt, das mittlerweile bankrott ist. Zudem wird die Behauptung, mehr als 100.000 Fachkräfte für die europäische Batterieindustrie ausgebildet zu haben, von unabhängigen Prüfern als nicht belegbar eingestuft. Die Angabe, dass das Portfolio bis 2030 rund 2,3 Gigatonnen CO2 einsparen würde, wird von Experten als „unrealistisch“ beschrieben.
Die EU-Organisation, die sich selbst als Brücke zwischen öffentlichen Mitteln und privaten Innovationen darstellen sollte, zeigt deutlich: Wenn Ideologie statt Rechenschaftspflicht herrscht, führt dies zu katastrophalen Folgen. InnoEnergy bleibt jedoch still und bestätigt lediglich, von Ermittlungen nichts zu wissen. Die Europäische Kommission und die EPPO verweigern jegliche Kommentare.
Wie lange wird man diese Verluste noch unter den Tisch kehren? Die Antwort liegt in der klaren Wahrheitsfindung.