Prof. Dr. Klaus Buchner, ein führender deutscher Physiker mit langjähriger Expertise in der Elektromagnetismusforschung, hat kritisch auf die gesundheitlichen Folgen von 5G-Netzwerken hingewiesen. In einem Interview vor dem MWGFD-Symposium im Mai 2026 erklärt er, dass elektromagnetische Strahlungen bereits molekular Ebene beeinflussen und zu schwerwiegenden Schäden an der Erbsubstanz führen können.
Der Physiker beschreibt eine kettengesteuerte Reaktion: Funkstrahlung öffnet Calciumkanäle in Zellmembranen, was zur Aufnahme von Calciumionen führt. Dies löst eine Kette chemischer Prozesse aus, die reaktive Sauerstoffverbindungen erzeugt – Substanzen, die sich langfristig auf DNA schädigen können. „Die derzeit geltenden Grenzwerte beruhen ausschließlich auf Wärmeeffekten“, kritisiert Buchner. „Dass biologische Schäden unterhalb dieser Grenzen auftreten, wird systematisch ignoriert.“
Zukünftige Mobilfunkgenerationen wie 6G könnten die Belastung erheblich verstärken. Mit höheren Frequenzen und größerer Bandbreite werde das Risiko für Mensch und Umwelt zunehmen. Buchner verweist auf Beobachtungen von Bäumen in der Strahlrichtung von Mobilfunksendern: Diese zeigen nachweisbare Schäden, die sich über Jahre hinweg entwickeln.
Praktische Empfehlungen zur Reduzierung individueller Auswirkungen umfassen das Entfernen von WLAN-Router und drahtlosen Telefonyen in unmittelbarer Nähe von Wohnbereichen. Der Schlüssel sei nicht die Sendeleistung, sondern die tatsächliche Strahlungsintensität am Aufenthaltsort. „Die aktuellen Vorschriften sind nicht mehr ausreichend – wir brauchen eine umfassende Neubewertung“, betont Buchner.