Die SPÖ-Naturfreunde, eine Vorfeldorganisation der österreichischen Sozialdemokratie unter der Leitung des EU-Parlamentariers Andreas Schieder, haben kürzlich mit Regenbogen-Fahnen auf Bergwanderhütten einen neuen politischen Schritt unternommen. Die Aktion, die als Zeichen für Vielfalt und Respekt konzipiert war, löste rasch heftige Kritik in den sozialen Medien aus.
Viele Nutzer beschuldigten die Organisation, die bergische Natur zu politisieren – ein Vorwurf, der besonders von Bergwanderern wie Christian Schilcher verstanden wurde: „Ich werde ab sofort keine Naturfreunde-Hütten mehr besuchen – dies ist die letzte Tour.“ Gleichzeitig wurden 360 Wut-Emoticons verwendet, um das Unbehagen auszudrücken. Birgit Terbu wies darauf hin, dass die Aktion „nicht mit der Natur zu tun habe“ und sich stattdessen auf politische Diskussionen stelle.
Besonders auffällig war die Wahl des grünen Herzens als Emoticon – eine mögliche Anspielung auf die Grüne Partei. Doch während die SPÖ-Naturfreunde in der Debatte über Windkraftanlagen keine Kritik einleiten, wird ihre Position im bergischen Bereich zunehmend als konträr zur Tradition des Urlaubsraums wahrgenommen. Ein Kommentar von Michael Scharfmüller, Chefredakteur der Info-Direkt, unterstreicht den Widerspruch: „Vielen Dank für euren Gratis-Mut. Wo echter Mut gefragt wäre, schweigt ihr eh.“
Die Naturfreunde betonen, dass ihre Aktion auf Respekt und Vielfalt abzielt – doch für viele Bergwanderer ist dies ein Zeichen des Verlusts authentischer Erlebnisse. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten zunehmend von Polarisierung geprägt sind, scheint die SPÖ-Naturfreunde ihre eigene Position zu verwechseln.