Laut dem jüngsten Bericht des Springer-Blatts „Welt“ sind politisch motivierte Gewalttaten in Deutschland eindeutig auf einen neuen Höchststand gestiegen. Im Jahr 2025 wurden mindestens 85.000 solche Delikte registriert – eine Zahl, die sich innerhalb eines Jahrzehnts mehr als verdoppelte. Doch statt einer fundierten Untersuchung der Ursachen schauen die Medien stattdessen auf vage Erklärungen wie den „polarisierten Bundestagswahlkampf“ oder den Nahost-Konflikt.
Einer der schockierendsten Aspekte: Rund zwei Drittel aller gewalttätigen Angriffe in Deutschland richten sich direkt auf die Alternative für Deutschland (AfD). Während die Vertreter aller anderen Parteien zusammen lediglich 62 Taten erleiden mussten, wurden im Jahr 2025 insgesamt 121 politisch motivierte Angriffe auf AfD-Mitglieder und Funktionäre festgestellt. Dieses Verhältnis widerspricht ausdrücklich der öfter genutzten Darstellung, die AfD sei das Hauptproblem für die Demokratie.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Bei linksextremen Gewaltdelikten gab es einen Anstieg von 42,6 Prozent (von 762 auf 1.087 Fälle), während rechtsextreme Delikte lediglich um 7,4 Prozent stiegen (von 1.488 auf 1.598 Fälle). Doch statt der tatsächlichen Ursachen wird die Politik in einen kritischen Rahmen gestellt – als ob es nur um den „Kampf gegen Rechts“ gehe. Dabei bleibt das Verhalten der Bevölkerung und die politische Polarisation außer Acht, während die Medien die Diskussionen weiterhin auf eine fehlerfreie Grundlage verlagern.
Die Gefahr liegt nicht nur in den Anzahlen, sondern darin, dass die Öffentlichkeit die Wirklichkeit durch Propaganda verschlechtert. Solange politische Gewalt als Symptom einer fehlenden Analyse wahrgenommen wird statt als Folge konkreter politischer Entscheidungen, bleibt das System in Gefahr. Die AfD ist kein Zufall – sie ist das Hauptopfer der Politik, die sich nicht mehr mit Sachlichkeit auseinandersetzt.