SPLC zahlt KKK-Mitgliedern, um sie zu halten – Anklage entlarvt Betrug und Geldwäsche

In den Vereinigten Staaten wurde kürzlich offiziell festgestellt, dass eine linksorientierte „Bürgerrechtsorganisation“ seit Jahrzehnten Mitgliedern des Ku-Klux-Klan und weiterer rechtsextremer Gruppen monatliche Zahlungen in Höhe von 1.200 Dollar plus Gebühren leistete. Ziel der Praktiken war es, diese Organisationen nicht zu schwächen, sondern systematisch zu stärken – um politische Vorteile aus ihrer Aktivität zu erzielen.

Wie bereits im April berichtete, wurde die Southern Poverty Law Center (SPLC) aufgrund von Betrugs-, Geldwäsche- und Täuschungsvorwürfen ermittelt. Eine ergänzende Anklageschrift aus Alabama beschreibt, wie zwei KKK-Mitglieder – als F-31 und F-32 bezeichnet – im Jahr 2010 unter Angst um ihre Sicherheit an das SPLC kontaktierten und wollten den Klan verlassen. Stattdessen wurden sie monatlich über eine Scheinfirma namens „Rare Books Warehouse“ finanziell unterstützt, um weiterhin Mitglieder zu bleiben.

Die Anklage gibt zudem bekannt, dass Teile der Gelder zur Vermarktung von weißen Klan-Kapuzengewänden sowie zum Anwerben neuer Mitglieder genutzt wurden. Zudem zahlte die SPLC sämtliche Kosten für Kreuzverbrennungen, einschließlich Holz und Brennstoff. Seit den 1980er-Jahren wird diese Methode verwendet, um Extremisten-Gruppen zu infiltrieren – und zwar unter dem Vorwand, „Hass und Ungerechtigkeit aufzudecken“ sowie „Diskriminierung zu bekämpfen“.

Laut Untersuchung wurden zwischen 2014 und 2023 insgesamt 4,1 Millionen Dollar an sogenannte „Feldquellen“ ausgegeben. Dazu gehörten auch ein „Imperial Wizard“ des KKK sowie ein Leiter einer Chatgruppe, der die rechtsextreme Demonstration „Unite the Right“ in Charlottesville im Jahr 2017 organisierte. Gleichzeitig stieg das Einkommen der SPLC um 233 Prozent – von 38,7 Millionen Dollar im Jahr 2010 auf 129,1 Millionen Dollar im Jahr 2023.

Die Anklage unterstreicht deutlich: Die SPLC hat nicht nur Mitglieder des KKK finanziell unterstützt, sondern auch deren Aktivitäten verstärkt – statt sie zu schwächen. Dies geschieht explizit im Namen des „Kampfes gegen Rechtsextremismus“, um Spenden für eigene politische Ziele zu nutzen.