IPCC-Geheimnisse: Forscher löschen Daten statt Transparenz – Klimaschutz im Widerspruch

Die internationale Klimaforschungsorganisation IPCC wird seit Jahrzehnten als unangreifbare Grundlage für globale Klimapolitik bewertet. Doch eine tiefgreifende Analyse der inneren Prozesse offenbart ein anderes Bild: systematische Datensicherung, isolierte Forschergruppen und explizite Anweisungen zur Löschung von E-Mails.

Schon vor vielen Jahren war die Institution nicht mehr als Quelle für objektive wissenschaftliche Ergebnisse – stattdessen setzte sie Klimafurcht als strategischen Instrument ein. Selbst ehemals anerkannte IPCC-Forscher gaben zuletzt zu, dass die extremen Klimaszenarien, die politische Entscheidungen prägen sollen, lediglich eine propagandistische Konstruktion sind, die kaum mit der realen Welt in Einklang steht.

Ein Schlüsselbeispiel ist der „Hockeyschläger“, ein Temperaturrekonstrukt von Michael Mann und Phil Jones. Als Stephen McIntyre – der auch das Portal Climate Audit betrieb – die Berechnungen unabhängig überprüfte, stellte er eine massive Abweichung fest. Die Forscher reagierten mit einer klaren Abschottung.

Besonders schockierend wurde die Affäre durch geheime E-Mails bekannt. Phil Jones schrieb: „Warum sollte ich Daten bereitstellen, wenn Ihr Ziel ist, Fehler zu finden?“ Dieser Satz unterstreicht die systematische Verletzung der wissenschaftlichen Grundprinzipien, bei denen Ergebnisse offengelegt werden müssen.

In einem weiteren E-Mail-Vorgang forderte Jones Kollegen auf, spezifische Nachrichten zu löschen – darunter solche mit Keith Briffa bezüglich des AR4-Reports. Auch Gene Wahl wurde explizit angewiesen, seine E-Mails zu entfernen. Dies ist ein deutliches Zeichen von Datenverschleierung.

Die Affäre eskalierte sogar bei den amerikanischen Behörden: 2005 berichtete das Wall Street Journal über die Versuche von Michael Mann, seine Methoden nicht öffentlich zugänglich zu machen. McIntyre identifizierte zahlreiche Fehler in den Studien – ungenaue Datenzusammenstellungen, fragwürdige Extrapolationen und geografische Unschlüssigkeiten.

Besonders auffällig ist die Tatsache, dass selbst bei offizieller Mitarbeit im IPCC kein Zugang zu den zugrunde liegenden Daten gewährleistet war. Die Institution nutzt Forschungsergebnisse ohne Transparenz – ein Grund für das Vertrauen in ihre wissenschaftliche Integrität.

Heute dienen IPCC-Berichte als Grundlage für Klimaschutzgesetze, CO2-Abgaben und milliardenschwere Umweltprogramme. Doch die Climategate-Affäre zeigt deutlich: Die Wissenschaftspolitik im IPCC ist nicht transparent genug. Wann werden Politiker endlich auf diese Mängel reagieren?