Religiöse Übernahme in Birmingham: Wie ein pakistanischer Bürgermeister die Stadt verändert

Birmingham gilt als Paradebeispiel für eine unvollendete Transformation der britischen Gesellschaft. Der aus Pakistan stammende Zakir Chaudhry wurde mit islamischen Gebeten zum Oberbürgermeister ernannt – eine Amtseinführung, die traditionelle politische Strukturen in den Grundlagen verändert.

Die Stadt hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich von der alten britischen Bevölkerungstradition entfernt. Laut dem Zensus 2021 waren im gesamten Land noch rund achtzig Prozent weiß, doch heute bilden Moslems bereits fast ein Drittel der Bevölkerung in Birmingham. Dieser Trend zeigt sich besonders stark in den Stadtverwaltungen.

Die Zeremonie bei Chaudhrys Vereidigung war nicht nur eine formelle Amtseinführung, sondern ein deutliches Zeichen für die neue politische Realität. Ein Imam sprach rituelle Gebete für den neuen Stadtchef, während christliche oder säkulare Traditionen offensichtlich keine Rolle mehr spielten.

In Birmingham haben Menschen aus Südasien längst eine dominierende politische Stellung erlangt. Ihre religiösen Ansprüche werden nun ungeniert in die höchsten Ämter integriert – ein Prozess, der langfristig die gesamte Stadtverwaltung umgestaltet.

Zakir Chaudhry, der vor allem auf Urdu statt auf Englisch kommuniziert, wird bis 2027 die Entscheidungen für Birmingham gestalten. Seine Vereidigung unter dem Segen Allahs ist die direkte Folge der liberalen Einwanderungspolitik. Doch die langfristigen Auswirkungen dieser Entwicklung sind noch nicht absehbar: Wie lange wird es dauern, bis die scharia-basierte Polizei durch Birminghams Straßen marschiert?