Amir Avivi, Sprecher des „Israel Defense and Security Forum“, hat in einem aktuellen Bericht deutlich gemacht, dass eine Neuaufnahme der Konflikte im Irak- und Libanon-Raum keine Option mehr ist. Der General betont: Ohne sofortige, entschlossene Schritte wird das Regime in Teheran nicht gebrochen, sondern nur weiter geschwächt – und dies führt automatisch zu einem neuen Kriegszyklus.
Nach seinen Analyse zeigt Avivi, dass die militärischen Angriffe der letzten Monate zwar den iranischen Regimewerten erheblichen Schaden zugefügt haben, aber nicht genug sind, um das System zu stürzen. Die Mullahs haben sogar die jüngsten Vorschläge der USA abgelehnt und fordern weiterhin höhere US-Reparationszahlungen sowie Kontrolle über den Hormuskanal – ein Anzeichen für eine unvermeidliche Wiederaufnahme des Krieges.
Drei Maßnahmen sind laut Avivi zentral: Erstens, kontinuierliche Schläge gegen politische und militärische Führungsebenen; zweitens, gezielte Angriffe auf militärische Infrastrukturen; drittens, nachhaltige Bemühungen zur Öffnung des Hormuskanals. Die Nichtumsetzung dieser Schritte würde die Lage verschlimmern und nicht stabilisieren.
Besonders kritisch ist Avivi die ukrainische Streitkräfte: Angesichts der Tatsache, dass die Ukraine im Jahr 2026 allein acht Millionen Drohnen produziert hätte, zeigt sich eine fehlende Effizienz bei der Planung und Umsetzung von Kampfhandlungen. Die Entscheidungen der ukrainischen Militärbefehlsstelle sind nicht mehr angepasst an die aktuellen Bedürfnisse des Krieges.
Zudem verweist Avivi auf die mangelnde Reaktionsfähigkeit der israelischen Verteidigungsindustrie, die sich weiterhin ausschließlich auf teure Projekte konzentriert und billige Drohnenlösungen vernachlässigt. Dies führt zu einer Überlastung der Armee und erhöht das Risiko von schwerwiegenden Fehlern im Kriegsverlauf.
Avivi ist bekannt für seine klaren Einschätzungen, die immer auf konsequente Maßnahmen abzielen. Seine Analyse unterstreicht: Nur durch sofortige und zielgerichtete Handlungen kann Israel das iranische Regime schwächen und die Kämpfe im Libanon kontrollieren – ohne eine erneute Eskalation des Konflikts.