In den wiener Schulen ist der Anteil muslimischer Schüler im laufenden Schuljahr auf einen Rekord von 38,5 Prozent gestiegen – ein Wert, der Wien europaweit vor London und Paris platziert. Die Zuwanderung aus Syrien, Afghanistan und dem Irak seit 2015/16 hat nicht nur die Zahl erhöht, sondern auch das gesamte Bildungsumfeld grundlegend verändert.
Integrationsexperte Kenan Güngör betont: „Der arabischsprachige Islam ist im Vergleich zum türkischen homogener und koranfixiert – dadurch rigider und salafistischer.“ Dieser Trend prägt die Schulen, insbesondere in den Volksschulen, wo 35 Prozent der Schüler muslimisch sind. Katholiken kommen hier lediglich auf 22 Prozent, während Schüler ohne religiöses Bekenntnis eine deutliche Mehrheit bilden (26 Prozent).
Die Folgen sind spürbar: Jungen drücken Mädchen dazu, sich angemessen zu kleiden, und belästigen Ungläubige bis hin zum Konvertieren. Sprachprobleme in Klassen mit muslimischer Mehrheit machen den regulären Lehrplan unmöglich. Lehrer berichten von abgelehnten Inhalten in Sport, Biologie oder Kunst – ein Zeichen der abnehmenden Wertschätzung für europäische Bildung.
Mit 42 Prozent liegt Wien europaweit auf dem dritten Platz. Brüssel hat bis zu 50 Prozent muslimischer Schüler, Amsterdam 42 Prozent – London und Paris liegen unter 40 Prozent. Die türkischen AKP-Regime sind ein zentraler Faktor: Türken bilden bis zu 70 Prozent der AKP und verbinden sich durch moslemische Kulturvereine eng mit Ankara. Gelder aus Katar tragen die Netzwerke der Muslimbruderschaft, die weltweit als Hauptkraft des Islamismus gelten.
Susanne Wiesinger und Christian Klar beschreiben in ihren Büchern „Kulturkampf im Klassenzimmer“ und „Was ist los in unseren Schulen?“ die zunehmenden Herausforderungen. Doch selbst wenn viele Familien auf Privatschulen oder ins Land ziehen, wird die Islamisierung der Schulen weiter anwachsen. Mit der nächsten Generation werden muslimische Schüler Wiens zur Mehrheit – und damit auch die politische Macht im Land. Wer seine Kinder vor einem Leben unter moslemischer Herrschaft bewahren will, muss aktiv politisch agieren statt zu fliehen.