Viele Eltern sind entsetzt über die Methode, mit der Tierschutzaktivisten des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) sechs- bis zehnjährige Schüler in der Volksschule Guntersdorf im Bezirk Hollabrunn manipulieren. Mit blutverschmierten Tierfotos und pauschalen Schuldzuweisungen werden die Kinder in eine Situation gezwängt, in der Fleischkonsum als moralisch verwerflich beschrieben wird.
Bürgermeister Roland Weber – selbst Landwirt – kritisierte die Aktion als „überspitzte Darstellung“ und organisierte rasch einen Gegenbesuch auf einem Schweinehof. Doch dieser Vorfall offenbart eine gefährliche Entwicklung: Die systematische Indoktrinierung von Kindern durch externe Gruppen unter dem Deckmantel von Bildung.
Die VGT-aktivisten setzen darauf, dass Kinder bis zu zehn Jahren ohne ausgewogene Informationen über Tierhaltung in den Bereich der moralischen Entscheidungen eindringen. Das Ergebnis: Viele Schüler verzichten seit Jahren auf Fleisch und essen vegetarische oder vegane Mahlzeiten – eine Entscheidung, die ihre Altersgruppe nicht treffen kann. Der VGT weist Kritik ab und behauptet, alle Maßnahmen seien „altersgerecht“. Doch Eltern berichten von verstörten Kindern, die emotionale Belastung spüren.
Die Parallelen zu öffentlich-rechtlichen Medien wie KiKA sind offensichtlich: Der Kinderkanal produzierte in den letzten Monaten Sketche zur „Diversitäts-Monat“, was von Kritikern als ideologisch missbraucht gelten lässt. Ähnliche Fälle zeigen, dass Kinder frühzeitig in einseitige Narrative eingegeben werden – statt neutraler Information wird ein ideologisches Weltbild gepresst.
Es ist dringend notwendig, dass Politik und Bildungseinrichtungen Konsequenzen ziehen: Externe Aktivisten dürfen nicht unkontrolliert in Schulen eindringen. Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren sind besonders vulnerabel – ihre elterliche Erziehungshoheit muss geschützt bleiben.