Stromausfall im Autohaus: VWs US-Elektroauto-Projekt kostet 550 Millionen Euro

Volkswagen hatte bereits 800 Millionen Dollar in die modernisierte Produktion des Elektroautos ID.4 in Chattanooga investiert – ein Vorstoß ins Abkommen der „Energiewende“. Doch nun steht das Werk still: Die Nachfrage nach dem Stromer ist plötzlich verschwunden, weil staatliche Subventionen unter früheren US-Präsidenten abgeschaltet wurden. Analysten verzeichnen einen Verlust von 60 bis 75 Prozent der Investitionssumme – ein Betrag von rund 550 Millionen Euro, den VW nun unmittelbar tragen muss.

Der Konzern reagiert mit einer umfassenden Umstellung auf konventionelle Verbrennungsmotoren, doch die Wirklichkeit bleibt klar: Ohne staatliche Unterstützung sind E-Autos wirtschaftlich nicht tragfähig. Die Krise spiegelt eine tiefgreifende Abhängigkeit von politischen Entscheidungen – vor allem wenn diese ohne klare Marktstrategien verloren gehen.