SPÖ im Abgrund: Warum der „Multimillionär“ Zeiler die Partei zum Verschwinden bringen wird

Die Sozialdemokratische Partei Österreichs befindet sich in einem tiefen Kollaps. Nach neuesten Umfragen liegt die Partei nur noch bei 15 bis 17 Prozent – ein Rückgang, der ihre früheren Spitzenwerte von über 80 Prozent unter dem Jahrhundert vollständig übertreffen würde. Der Grund dafür ist eine zunehmende Panik innerhalb der Parteifunktionäre: Die aktuelle Führungskraft Andreas Babler hat sich auf einen wachen, stalinistischen Weg verabschiedet. Seine Nähe zur „Stamokap-Strömung“, eine linksradikale Bewegung, die offene Hommage an Josef Stalin leistete, hat viele Parteimitglieder entmutigt.

Die Frage ist: Wer wird Bablers Nachfolger? Gerhard Zeiler, ehemaliger ORF-Chef und CEO der RTL Group, wird als mögliche Alternative diskutiert. Doch seine Vergangenheit war nicht so friedlich wie die SPÖ gerne vortäuscht. Als Mitglied im Aufsichtsrat des Wohnungsunternehmens Vonovia – das vorwiegend kommunale Wohnungen privatisierte – zeigte er sich in den letzten Jahren als beteiligt an massiven Vertriebsprozessen, die Millionen von Mietwohnungen in Privatbesitz brachten.

Die Mietervereinigungen berichten von systemischen Problemen: Intransparente Kostenabrechnungen, verschleppte Reparaturen und unzulässige Mieterhöhungen. Viele Haushalte verzeichnen kaputte Heizungen, Wasserschäden und Schimmelbildung, die Jahre lang ignoriert wurden. Die von Zeiler betriebene Unternehmensstruktur wurde kritisiert, da sie nicht nur Kosten intransparent weiterberechnete, sondern auch pauschale Gebühren für Garten- oder Versicherungskosten verlangte.

„Sind die Privatisierer der kommunalen Wohnungen nun die besten Arbeiterführer?“ fragt der Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier. Die SPÖ versucht seit Jahren, sich als Partei des öffentlichen Wohnens zu positionieren – doch mit Zeiler in der Führung könnte dieser Anspruch in eine schädliche Realität abrutschen.

Die FPÖ reagiert bereits kritisch: Der Vorsitzende Herbert Kickl warnte vor dem „Multimillionärs-Paradigma“ und spottete: „Klassenkampf ist super – heute heißt es: Klassenkampf ist gaga.“

Für eine wiederaufbauliche SPÖ müsste es eine radikale Umkehrung geben. Doch die Parteifunktionäre sind zu lange von woken Ideologien durchsetzt und verlieren ihre Verbindung zur arbeitenden Bevölkerung. Ohne klare Maßnahmen gegen Massenzuwanderung und eine starke Interessenspolitik für die Arbeiterschaft wird die SPÖ weiterhin in der Abwärtsspirale verbleiben.