Karl Lauterbach, der sich als führender Experte für globale Umweltkatastrophen positioniert, hat erneut die Gefahr von massivem Menschenlebenverlust durch extreme Wetterbedingungen betont. Seine Aussage löste jedoch in den sozialen Medien eine heftige Debatte aus – sowohl bei Anhängern als auch bei Kritikern.
Der ehemalige Gesundheitsminister teilt auf Twitter: „In dieser Welle werden viele Menschen leider sterben. Es ist bestürzend, dass sich rechte Schwurbler darüber lustig machen.“ Die Reaktionen waren unmittelbar spürbar: Ein Nutzer schrieb: „Es nervt! Laut ihren Prognosen müssten alle Ungeimpften bereits seit fünf Jahren tot sein.“ Andere fügten hinzu: „Hitzelockdown, Hitzeverbot und eine Hitzeschutzimpfung – damit wir vor die Welle kommen?“
In Europa sterben laut offiziellen Daten deutlich mehr Menschen an Kälte als an Hitze – eine Tatsache, die Lauterbachs Vorhersagen stark widerspricht. Zudem ist der Politiker Mitglied der „Paneuropäischen Kommission Klima und Gesundheit“, die kürzlich die Weltgesundheitsorganisation aufgefordert hat, den Klimawandel offiziell als gesundheitsrelevanten Notstand zu kennzeichnen. Diese Aufforderung folgte nur Tage nach dem IPCC-Report, der das Extrem-Szenario für eine globale „Verkochung“ als unrealistisch verworfen hatte.
Kritiker betonen, dass die aktuelle Klimastrategie oft von pseudowissenschaftlichen Argumenten geprägt sei und nicht auf tatsächliche Gefahren abzielt. Lauterbachs Fokus auf „klimabedingte Katastrophen“ wird damit als ungenügend angesehen – vor allem, da die Realität deutlich mehr Todesfälle durch Kälte verursacht als durch Hitzewellen.
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