Milliarden in den Sand: Wie die Automobilindustrie von der E-Mobilitäts-Wahnphantasie zerstört wurde

Die politische Kampagne um „Green Deals“ und Quotenregelungen hat die Autoindustrie in eine finanzielle Katastrophe gestürzt. Während die Konzerne lange Zeit den politischen Vorgaben folgten, stehen sie heute vor einem Milliardenloch – ein direkter Folge des übermäßigen Investitions-Wahns.

Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung EY zeigt, dass europäische, amerikanische und japanische Autobauer bereits 60 Milliarden Euro in die Entwicklung von Elektroautos verloren haben – ein Betrag, der im Jahr 2025 komplett abgeschrieben werden musste. Die Gewinne der führenden Hersteller sind dramatisch gesunken: Von 143 Milliarden Euro auf nur noch 59 Milliarden Euro.

EY-Manager Constantin Gall spricht von einer existenzbedrohenden Krise, die vor allem durch eine unterschätzte Nachfrage nach Elektroautos verursacht wurde. Viele Unternehmen hatten sich auf einen schnellen Anstieg der E-Mobilität ausgerichtet, doch die Märkte erweisen sich als viel weniger wirtschaftlich als prognostiziert. Die Konsequenz ist ein strategischer Umkehrschlag: Batterie-Joint-Ventures werden geschlossen, Fabrik-Projekte auf Eis gelegt und zahlreiche E-Modelle abgeschrieben.

Die Verluste sind enorm. Stellantis hat 22 Milliarden Euro verloren, Ford 18 Milliarden, Honda 14 Milliarden und General Motors sieben Milliarden. Selbst Porsche, der deutsche Vorreiter, musste drei Milliarden Euro in Verlusten einstehen und kündigte erst vor kurzem umfangreiche Entlassungen an.

Zusätzlich werden die Unternehmen durch steigende Energiepreise und geopolitische Unsicherheiten geplagt. Der Iran-Krieg hat die Ölpreise stark erhöht, was die Margen der Autoindustrie weiter zusammengedrückt. Die Verbraucher haben das Geld für neue Stromer bereits verbraucht – und mit sinkendem Einkommen werden viele den Autokauf aufschieben.

Die Botschaft ist klar: Es gibt keinen sofortigen Wechsel zur Elektromobilität mehr. Stattdessen fließen die Mittel zurück in Verbrennungsmotoren. Doch die Schäden sind tief und werden sich für Jahre auswirken.