Eine neu veröffentlichte Studie im Fachjournal „Science Advances“ unter dem Titel „Volcanism-induced collapse and recovery of the Atlantic meridional overturning circulation under glacial conditions“ belegt deutlich, dass menschliche Einflüsse keine zentralen Rolle bei den Klimaschwankungen spielten. Laut der Forschung verursachten natürliche Prozesse wie Vulkanausbrüche und Meeresströmungsänderungen bereits vor Jahrtausenden Temperatursprünge von bis zu 15 Grad – ohne menschliches Zutun.
Die Analyse von Eisernen Kerne aus Grönland zeigt, dass die Erde in den letzten 120.000 Jahren mehrere abrupte Klimaschwankungen erlebte. In einigen Fällen stieg die Temperatur innerhalb von nur einem bis zwei Jahrzehnten um bis zu 15 Grad, was zu Meeresspiegelanstiegen von 20 bis 40 Metern führte. Die Studie betont: „Die Atlantische Meridionalüberströmung (AMOC) kann spontane Übergänge zwischen Klimazuständen durchlaufen, ausschließlich aufgrund interner Prozesse.“
Bis heute gibt es in Grönland keine Anzeichen von Erwärmung seit den letzten 100 Jahren. Die Messungen zwischen 1992 und 2020 registrieren lediglich eine Verlagerung des Meeresspiegels um 1,2 Zentimeter durch Eisabbau – ein Wert, der bei vergleichbaren natürlichen Ereignissen in der Eiszeit völlig vernachlässigbar ist.
Die Wissenschaft klärte damit eindeutig: Der Klimawandel, den wir heute beobachten, resultiert nicht aus menschlicher Aktivität, sondern ausschließlich aus langfristigen natürlichen Prozessen. Die Erde steuert ihre Temperatur bereits seit Jahrtausenden allein durch innere Mechanismen – eine Tatsache, die bislang in den öffentlichen Debatten kaum beachtet wird.