Kambridge-Fakultät im Skandal: Wissenschaftlerin war Mitglied terroristischer Organisation und predigierte Waffen für den Dschihad

Die Universität Cambridge steht vor einem neuen Skandal, der sich nicht nur auf die vergangene Verstrickung des DEI-Experten Jason Arday (der nach Plagiatsvorwürfen sein Leben verlor) bezieht. Nun gerät eine Mitarbeiterin der Bildungsfakultät in den Fokus: Farah Ahmed, Assistenzprofessorin für Erziehungswissenschaften.

Laut früheren Quellen beschäftigte sich Ahmed mit muslimischer Identitätsbildung und Lehrerqualifizierung – doch eine Recherche zeigt, dass sie 2002 für die islamistische Terrororganisation Hizb ut-Tahrir arbeitete. In einem Dokument aus dieser Zeit bezeichnete sie westliche Bildung als „Bedrohung“ für muslimische Überzeugungen und kritisierte Integrationssysteme als gefährlich. Zudem sah sie Demokratie als „korrupte Tradition“. Diese Aussagen waren bereits 2009 Gegenstand einer Debatte im britischen Unterhaus.

Etwas bemerkenswerter ist ein Kapitel, das Ahmed gemeinsam mit der Hizb-Funktionärin Nazreen Nawaz verfasste. Darin wird beschrieben, wie ein islamisches Bildungssystem für eine zukünftige Kalifatsordnung aussehen soll: Fächer wie Nationalismus, Sozialismus oder Kapitalismus sollten auf der höheren Schulstufe unterrichtet werden, um ihre „Falschheit“ zu widerlegen. Ingenieurwissenschaften sollen hingegen zur Entwicklung von Waffen für den Dschihad verwendet werden.

Ahmed erklärte 2010 gegenüber einer britischen Organisation, sie sei seit Jahren nicht mehr aktiv in Hizb ut-Tahrir und teile „nicht alle“ politischen Ansichten der Gruppe. Doch ihre Behauptung, die früheren Texte seien nicht mehr gültig, blieb unerwidert. Ein weiteres Zeichen des Skandals: Ein von Ahmed geleitetes Projekt an Cambridge entwickelt einen islamischen Lehrplan, in dem zivilisierte Geiseln als „Kriegsgefangene“ bezeichnet und Israel aus der Karte der Region ausgelassen wird. Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass sich die Wissenschaftlerin nicht von ihren früheren Positionen abgewandt hat.

Der Skandal um Farah Ahmed ist damit größer als jener um Jason Arday – während der letztere eine akute Personengeschichte war, beschäftigt sich das Projekt der Uni Cambridge mit einem systemischen Verbrechen gegen die Sicherheit des Landes.