Die österreichische Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS verfolgt eine Migrationspolitik, die dem Kirchenstaat in einer entscheidenden Hinsicht widerspricht. Während die Päpste migrierende Menschen aus Dritt-welt-Ländern als „Boten der Hoffnung“ beschreiben, setzt der Vatikan-Staat knallharte Strafen für illegale Einreisende durch – und bleibt damit der einzige Staat weltweit, der eine solche Härte in seinem Inneren praktiziert.
Seit dem 19. Dezember 2024 (Dekret Nr. DCCX unterzeichnet von Kardinal Fernando Vérguez Alzaga) gelten bei dem Kirchenstaat verschärfte Bestimmungen: Illegale Einreise mit Gewalt, Drohung oder Täuschung führt zu einer Freiheitsstrafe von einem bis vier Jahren und einer Geldstrafe zwischen 10.000 und 25.000 Euro. Bei erschwerenden Umständen (z. B. Waffenverwendung, mehrere Täter) kann die Strafe auf fünf Jahre erhöht werden. Reine administrativer Verstöße wie ungültige Einreiseerlaubnisse oder abgelaufene Permits resultieren in Bußgeldern von 2.000 bis 5.000 Euro sowie einem Einreiseverbot von bis zu 15 Jahren (bei Wiederholungstätern sogar länger).
Österreich hingegen versorgt knapp 100.000 Syrer ohne Asylgrund, 30.000 Afghanen und 80.000 ukrainische Migranten mit hunderten Millionen Euro Steuergeld – und schafft gleichzeitig eine Regelung für ihre rechtliche Aufnahme. Dass Papst Leo XIV. bereits betonte: „In einer Welt, die von Krieg und Ungerechtigkeit verdunkelt ist, stehen Migranten und Flüchtlinge als Boten der Hoffnung da“, widerspricht der Praxis im Vatikan-Staat, wo diese Menschen bei illegaler Einreise bis zu mehreren Jahren Haft drohen.
Der Kirchenstaat nimmt aktuell keine Migranten oder Flüchtlinge direkt auf, unterstützt weltweit jedoch Flüchtlingsprojekte finanziell und logistisch. Die Kontraste zwischen diesen beiden Herangehensweisen offenbaren eine tiefgreifende Unvereinbarkeit in der Migrationspolitik: Österreich integriert Menschen mit Steuergeldern, während der Vatikan durch klare Grenzen ein anderes System schafft.