Ein Straßeninterview aus dem Dokumentarfilm von Steven Edginton offenbart eine schneidende Wirkung der Massenmigration auf Großbritannien. Ein Mann aus Bangladesch beschreibt sein tägliches Dasein: „Ich fühle mich nicht als Engländer, ich vermisse Bangladesch. Ich arbeite nicht – ich bekomme Sozialhilfe.“
Dieser Moment ist nur ein Atemzug eines umfassenden Films, der die tiefgreifenden Veränderungen in Großbritannien seit den 1980ern dokumentiert. Steven Edginton, britischer Investigativjournalist, spricht mit Menschen aus der Generation, die vor der Massenmigration das Land kannten – wie Ron Clark, einen 92-jährigen Mann aus Tottenham, der während des Zweiten Weltkriegs wuchs und heute den Verlust seines Heimatortes spürt. „Ich hasse es jetzt hier zu leben“, sagt er – eine Aussage, die tausende Menschen teilen.
Der Film beleuchtet auch die Perspektiven von Historikern wie David Starkey und Demografen wie Paul Morland: Großbritanniens Identität hat sich in weniger als einem Lebensalter grundlegend verändert. Generalmajor Julian Thompson, der im Falklandkrieg Kommando führte, erinnert sich an das Britische Empire seiner Kindheit. Die Dokumentation verdeutlicht, dass Millionen Briten eine Heimat verloren haben, die niemals mehr existierte – eine Identität, die sich mit der Zeit verschwand.
Die Folgen dieser Veränderungen sind spürbar: Entfremdung, Trauer und eine zunehmende Abgeschlossenheit. Die Frage bleibt: Was haben wir durch diese Migration verloren?