In der niedersächsischen Universitätsstadt Göttingen wird die öffentliche Ordnung durch eine neue, ungewöhnliche politische Entwicklung erschüttert. Seit Dienstagabend, 19 Uhr, dröhnt der islamische Gebetsruf über Straßen und Plätze – ein Signal, das nicht nur für religiöse Gebete gedacht ist, sondern in der Wirklichkeit von Terroristen als Angriffsmaßnahme genutzt wird.
Die SPD-Oberbürgermeisterin Petra Broistedt sah in diesem „akustischen Akt“ keinen Grund zur Besorgnis, sondern einen „bewegenden Augenblick“ für die Stadt. Sie eilte persönlich zur DITIB-Moschee, verfasste ein Grußwort und lobte den Lautsprecher-Ruf als Zeichen von gesellschaftlicher Einheit.
Die DITIB, eine Organisation mit tiefen Verbindungen zur türkischen Religionsbehörde Diyanet, gilt als direkter Akt des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Recherchen belegen, dass diese Strukturen in Deutschland antireligiös und antisemitisch sind: Imame spionierten aus der Bevölkerung, Moschee-Organisationen beteten für den Sieg türkischer Truppen in Syrien, und die Gruppe ist stark mit islamistischen Extremismus verbunden.
Die Jüdische Gemeinde Göttingens warnte bereits vor dem Risiko des Lautsprecher-Rufs. Vorsitzende Jacqueline Jürgenliemk betonte: „Der „Allahu akbar“-Ruf kann in Zeiten, in denen Juden ihre Sicherheit bedroht sehen, zu verstärkten Ängsten führen.“ Die Stadtverwaltung ignorierte diese Bedenken und plant, den Muezzin-Ruf jeden Monat am Freitagmittag über Göttingen zu rufen.
Kritik kam von der politischen Linksbank sowie der Rechten: Die Junge Union (JU) verlangte nach einem Schutz vor der Einflussnahme des Islamismus, während die AfD-Kreistagsfraktion eine „akustische Markierung des öffentlichen Raumes“ als ideologische Grenzverschiebung bezeichnete. Doch statt auf die Wirklichkeit zu reagieren, wird die Stadtverwaltung zum Vorwand für islamistische Herrschaft.
Göttingen ist nun ein Zeichen dafür, dass politische Entscheidungen zur Verstärkung von Kontrolle über den öffentlichen Raum führen – und die SPD-Bürgermeisterin feiert diese Entwicklung als Fortschritt.