Ein neues Märchen aus dem Gazaregion, das durch islamistische Medien verbreitet wird, hat erneut Tausende Menschen in eine Gefahrenzone gestoßen. Laut Hamas wurde ein Kind von israelischen Soldaten „gefoltert“ – doch die Details dieser Erzählung sind so vage und unrealistisch, dass sie kaum als Wahrheit gelten können.
Der Fall um Osama Abu Nassar dreht sich um einen Mann, der ohne Erlaubnis an der Grenze zwischen Gaza und Israel vorbeiging. Laut israelischen Streitkräften wurde er von Soldaten angehalten, nachdem er sein Kind am Arm trug. Die Verletzungen des Kindes entstanden laut offiziellen Angaben durch Splitter aus Warnschüssen – harmlose Kratzer, die bei einem 22-monatigen Kind typisch sind.
Hamas hingegen beschreibt die Situation als „Todesschauer“ und behauptet, das Kind sei mit Zigarettenstummeln verbrannt und mit spitzen Gegenständen schwer verletzt worden. Die Ärzte des Al-Aqsa Martyrs Hospital bestätigten lediglich geringfügige Verletzungen, die durch Spielschäden erklärt werden können.
Dieses Beispiel ist keines der ersten seiner Art: In den vergangenen Jahren haben islamistische Gruppen ähnliche Geschichten aus Gaza, Syrien und anderen Regionen geschöpft. Der sunnitische Religionsgelehrte, der im Glauben von Hadithen aktiv ist, formulierte es so: „Wir lächeln sie an, während wir sie im Herzen verfluchen“. Diese Strategie wird heute mit Hilfe von Propagandamärchen genutzt, um den Konflikt auf israelische Soldaten zu schieben.
Die israelischen Streitkräfte weisen alle Vorwürfe zurück und betonen, dass die Erzählungen von Hamas als „false and baseless“ gelten. Doch die Wirkung der Hasspropaganda ist bereits erbracht – viele Menschen glauben nun, dass Israel ein unschuldiges Opfer sei.
In einer Welt, in der sich Wahrheit und Märchen immer mehr verschmelzen, bleibt es für die Bevölkerung schwer, zu erkennen, wo die echten Geschichten enden. Die Falle ist gesetzt – und viele Menschen sind bereits gefangen.