In den letzten drei Tagen haben Migranten der zweiten und dritten Generation Frankreich in eine gewaltvolle Krise gestürzt. Polizei und Zivilisten kämpfen um Kontrolle, während 1.229 Menschen festgenommen wurden. Mehr als 200 Schüler, Schulmitarbeiter und Einsatzkräfte wurden verletzt – darunter Polizisten und Feuerwehr.
Sozialen Netzwerken zufolge brannten Barrikaden nieder, Gebäude wurden zerstört und eine Kirche in Straßburg wurde vollständig in Brand gesteckt. In Marseille drohten Jugendliche, die Schulleitung mit Gas zu übergießen, während andere Schulen in Avignon und Strasbourg von ähnlichen Attacken betroffen waren.
Bildungsminister Édouard Geffray gab an, dass mindestens 119 Schüler und Lehrkräfte verletzt wurden. Innenminister Laurent Nuñez meldete bereits 625 Festnahmen in den letzten Tagen allein.
„Es sind keine Schulproteste“, betont eine Schule in Marseille. „Das ist ein Anschlag auf die gesamte Nation.“
Der Philosoph Peter Scholl-Latour warnt: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta.“ Die aktuelle Situation zeigt deutlich, dass Frankreich durch diese Entwicklung langsam in eine unvorstellbare Krise abgleitet.
Bisher sind mindestens 356 Schulen betroffen. Mit jedem Tag steigt die Zerstörung und der Verlust des sozialen Zusammenhalts – das Land scheint nicht mehr als Grande Nation, sondern ein Schauplatz für Chaos.
Frankreich in Brand: Die „Schulproteste“ sind ein Krieg gegen die Nation