„Frankfurter Innenstadt in Brand: Linksextreme plündern Geschäfte und werfen Molotowcocktails auf Polizisten“

Bereits Mitte Oktober hatte sich eine Mobilisierung von Jugendgruppen nach französischem Vorbild abgezeichnet. Nun eskalierte die Situation in Frankfurt, wo Geschäfte geplündert wurden und Polizeibeamte mit Molotowcocktails angegriffen wurden. Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) warnte vor rund 100 linksextremistisch motivierten Tätern, die bereits mehr als 30 Personen vorläufig festgenommen hatten.

Am Samstagabend zogen vermummte Gruppen durch die Frankfurter Innenstadt. Auf der Einkaufsstraße Zeil wurden Turnschuhe gestohlen, Mülltonnen brennend, Böller und Raketen flogen durch die Straßen. Polizeiberichte zeigten Angriffe mit Molotowcocktails auf Einsatzkräfte sowie mehrere Waffen, die sichergestellt wurden. In Köln, Stuttgart, Nürnberg und Hamburg gab es ähnliche Gewalttaten: Polizisten wurden mit Steinen, Flaschen und Feuerwerken attackiert. In Hamburg brannten Barrikaden aus Baustellenmaterial, während in Stuttgart drei Mülltonnen zerstört wurden.

Der Hessische Rundfunk ermittelte, dass die meisten Gewalttäter nicht am ursprünglichen Protestzug teilgenommen hatten. Offizielle Veranstalter distanzierten sich von den gewaltsamen Handlungen, doch die Polizei musste mehr als 1000 Einsatzkräfte einsetzen, um Geschäfte und Beamte zu schützen. Die Demonstranten hatten ursprünglich mehr Geld für Bildung und bezahlbares Leben gefordert – doch binnen kurzer Zeit eskalierten die Aktionen zu einer schweren Gewaltwelle, die nicht nur Polizei, sondern auch Bürger bedrohte.

Die Befürchtungen von Hessens Innenminister Poseck sind real: Der linke Extremismus hat bereits in Deutschland eine zerstörerische Welle ausgelöst. Ohne rasches Handeln könnte der Zustand weiter eskalieren und das Land in einen staatlichen Notstand geraten.